1. Herren | TSG Presseteam | 21.09.26
Die TSG A-H Bielefeld hat am Samstagabend einen überzeugenden Heimsieg gefeiert. In der Seidensticker Halle setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Arjan Haenen am 5. Spieltag der 3. Liga Nord/West mit 36:27 gegen den VfL Fredenbeck durch. Nach einer umkämpften ersten Hälfte, die mit einer 15:13-Führung endete, steigerte sich die TSG nach dem Seitenwechsel deutlich und stellte mit einer starken Phase zu Beginn der zweiten Halbzeit die Weichen auf einen verdienten Erfolg.

Personell musste Bielefeld weiterhin auf Jonas Leppich verzichten, der aufgrund seines Bänderrisses im Fuß nicht zur Verfügung stand. Auch Malik St. Claire fehlte krankheitsbedingt. Jacob Broyer gehörte zwar zum Kader, war aufgrund einer Erkrankung jedoch nicht voll einsatzfähig.

Die TSG erwischte zunächst den besseren Start. Jan Pretzewofsky, Manuel Hörr, Nils Strathmeier und Thore Oetjen sorgten dafür, dass Bielefeld nach nicht einmal fünf Minuten mit 5:2 führte. Anschließend fand Fredenbeck jedoch besser in die Partie. Die Gäste nutzten einige Fehler und nicht verwertete Möglichkeiten der TSG, schalteten schnell um und drehten die Begegnung mit fünf Treffern in Folge zum 5:7. Auch danach blieb der VfL zunächst leicht im Vorteil und setzte sich bis zur 23. Minute auf 10:13 ab.
Die TSG reagierte jedoch und bekam insbesondere das schnelle Umschaltspiel der Gäste zunehmend besser kontrolliert. Das Rückzugsverhalten stabilisierte sich, die Abwehr gewann an Zugriff und mit Leon Goldbecker hatte Bielefeld zudem einen starken Rückhalt im Tor. In der Schlussphase der ersten Hälfte drehte die Mannschaft die Partie vollständig. Nils Strathmeier, Jannis Hoff, Hark Hansen, Thore Oetjen und schließlich Ralfs Geislers sorgten mit einem 5:0-Lauf dafür, dass aus dem 10:13-Rückstand noch eine 15:13-Pausenführung wurde.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die TSG äußerst fokussiert und setzte sich Schritt für Schritt ab. Hark Hansen und Ralfs Geislers erhöhten zunächst auf 18:13, ehe Bielefeld vor allem mit einer konsequenten Abwehrarbeit immer mehr Kontrolle über die Begegnung gewann. Über 20:14 und 24:15 wuchs der Vorsprung weiter an. Im Zusammenspiel aus stabiler Defensive, guter Torhüterleistung und einem effizienten Angriff zog die TSG bis zur 46. Minute auf 28:16 davon. Auch Mustafa Wendland fand nach seiner Einwechslung gut in die Partie und knüpfte an die Leistung von Leon Goldbecker an.
Fredenbeck konnte den Rückstand in der Folge noch einmal etwas verkürzen, die TSG ließ jedoch keine entscheidende Spannung mehr aufkommen. Ricardo Magalhaes setzte in der Schlussphase wichtige Akzente, ehe Nils Strathmeier und Manuel Hörr mit den letzten Bielefelder Treffern den 36:27-Endstand herstellten. Damit belohnte sich die Mannschaft für ihre deutliche Steigerung im Verlauf der Begegnung und insbesondere für eine überzeugende zweite Halbzeit.

Für die TSG gilt es nun, den Rückenwind aus diesem starken Saisonstart mitzunehmen. Bereits am kommenden Samstag wartet mit dem Derby gegen den TuS Spenge die nächste anspruchsvolle Aufgabe, gegen die einzige Mannschaft der Liga das bisher ebenfalls ungeschlagen ist.


Trainerstimme:
Arjan Haenen zeigte sich entsprechend zufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft: „Ich bin mit unserem Spiel sehr zufrieden, und aus meiner Sicht war es am Ende auch ein hochverdienter Sieg. Wir sind sehr gut gestartet, hatten dann aber eine Phase, in der uns Fredenbeck mit seinem schnellen Umschaltspiel und den beiden Kreisläufern vor Probleme gestellt hat. Wir haben vorne einige Fehler gemacht und Chancen liegen gelassen, wodurch der Gegner immer wieder ins Tempo gekommen ist. Ab etwa der 20. Minute haben wir unser Rückzugsverhalten deutlich verbessert und defensiv immer mehr Zugriff bekommen. Leon Goldbecker hat uns dabei von Beginn an mit einer sehr guten Torhüterleistung geholfen, und auch Mustafa Wendland war nach seiner Einwechslung sofort im Spiel. Den Grundstein für den Sieg haben wir direkt nach der Pause gelegt. In dieser Phase haben wir sehr gut verteidigt, starke Torhüterleistungen bekommen und gleichzeitig im Angriff effizient gespielt. So konnten wir uns entscheidend absetzen und das Spiel verdient gewinnen. Jetzt freuen wir uns auf das Derby gegen Spenge.”


TSG A-H Bielefeld - VfL Fredenbeck: 36:27 (15:13)


TSG A-H Bielefeld:
Leon Goldbecker, Mustafa Wendland - Manuel Hörr (6 - 2/3), Thore Oetjen (4), Jacob Broyer, Tilen Pausits (1), Nils Strathmeier (5), Ralfs Geislers (5), Hark Hansen (5), Jan Pretzewofsky (3), Tim Stefan, Ricardo da Silva Magalhaes (5), Jannis Hoff (2)

VfL Fredenbeck:
Ole Richter, Laurenz Reiners, Teo Mestrovic - Michel Sumfleth (1), Michel Brassait (5), Linus Noah Schwenke (2), Timo Backofen, Pelle Fick (4), Tarek Wafdi (1), Danny Müller (1), Jakob Ritscher (2), Jan Möller (1), Marten Franke (3), Daniel Polak (5 - 2/3), Nick Heinsohn (2)

Siebenmeter: Bielefeld: Hörr (2/3); Fredenbeck: Polak (2/3)

Zeitstrafen: Bielefeld: Oetjen (2x), Stefan; Fredenbeck: Heinsohn, Ritscher

Disqualifikationen: keine

Schiedsrichter: Sven Hanker und Christopher Alexander Klimmesch

Zuschauer: 750

Spielfilm:
1. Hz.: 1:0, 1:1, 2:1, 3:1, 3:2, 4:2, 5:2, 5:3, 5:4, 5:5, 5:6, 5:7, 6:7, 6:8, 7:8, 7:9, 7:10, 8:10, 9:10, 9:11, 10:11, 10:12, 10:13, 11:13, 12:13, 13:13, 14:13, 15:13
2. Hz.: 16:13, 17:13, 18:13, 18:14, 19:14, 20:14, 20:15, 21:15, 22:15, 23:15, 24:15, 25:15, 25:16, 26:16, 27:16, 28:16, 28:17, 29:17, 29:18, 29:19, 29:20, 30:20, 30:21, 30:22, 31:22, 31:23, 31:24, 32:24, 32:25, 33:25, 33:26, 34:26, 35:26, 35:27, 36:27.

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01.01.1970, 01:00 Uhr

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