1. Herren | TSG Presseteam | 10.02.26
Die Wege von Rückraumspieler Fynn Unger und der TSG A-H Bielefeld werden sich im Sommer 2026 trennen, da der gebürtige Oldenburger in seine Heimat zurückkehrt. Seit 2024 spielt der Rechtshänder für die Bielefelder, bis er im Sommer zum TvdH Oldenburg wechseln wird.

Geschäftsführer Christian Sprdlik zum Abschied von Fynn Unger: „Ich kann die Entscheidung von Fynn, wieder in seine Heimat zurückzukehren, gut nachvollziehen. Er war schon sehr früh und über einen langen Zeitraum von zu Hause weg – zunächst im Nachwuchsinternat in Hannover und anschließend bei uns. Irgendwann entsteht dann verständlicherweise der Wunsch, wieder näher bei der Familie, bei Freunden und in der vertrauten Umgebung zu sein. Natürlich ist es aus unserer Sicht schade, dass wir ihn auf seinem weiteren Weg nicht mehr begleiten und fördern können. Fynn hat in den vergangenen Jahren eine ordentliche Entwicklung genommen, Schritte nach vorne gemacht und besitzt aus unserer Sicht noch Potenzial. Trotzdem respektieren wir seine Entscheidung voll und ganz. Wir wünschen ihm für seinen weiteren sportlichen und persönlichen Weg alles Gute und viel Erfolg.”

Der gebürtige Oldenburger begann das Handballspielen mit drei Jahren in Oldenburg und verbrachte dort auch bis zum 1. Jahr der B-Jugend seine Jugend. Dann folgte für den 1,92 m großen Rückraumspieler der Wechsel zum TSV Burgdorf, wo er im Nachwuchsinternat lebte und dann in die Zweitvertretung des TSV Burgdorf II überging. Der 21-jährige Rückraumspezialist absolvierte in seiner bisherigen Zeit in Bielefeld 38 Partien für die TSG und konnte dabei 58 Tore erzielen.

Fynn Unger richtet persönlich einige Worte an die TSG-Familie: „Liebe TSG-Familie, leider endet mein Weg nach zwei schönen Jahren in Bielefeld. Mich zieht es wieder Richtung Norden zu meiner Familie und zu meinem Heimatverein, dem TvdH Oldenburg. In den vergangenen zwei Jahren konnte ich viel lernen, etwas Spielpraxis sammeln und ein Teil des Projektes sein. Dafür vielen Dank! Bis dahin freue ich mich sehr auf den Rest der Spielzeit gemeinsam mit allen Fans und der Mannschaft. Ich werde nochmal alles geben und die gemeinsame Zeit bestmöglich genießen. Vielen Dank an jeden Einzelnen der mich hier unterstützt hat. Es war eine schöne, lehrreiche Zeit sowohl auf als auch neben der Platte. Der TSG wünsche ich alles Gute für die Zukunft.”

„Der Abschied von Fynn Unger ist natürlich schade, weil er ein feiner Kerl ist und viel Potenzial mitgebracht hat. Seine Entscheidung ist für uns aber absolut nachvollziehbar. Er hat Heimweh und möchte zurück nach Hause, wo er für Oldenburg in der Regionalliga spielen wird. Das haben wir verstanden und respektieren das voll und ganz. Wir wünschen ihm für seinen weiteren Weg sportlich wie persönlich alles Gute!”, blickt TSG-Trainer Niels Pfannenschmidt auf den abgehenden Fynn Unger.

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