1. Herren | TSG Presseteam | 09.02.26
Am Samstag, den 08.02.2026, trat die TSG A-H Bielefeld in der 3. Liga Nord/West beim ASV Hamm-Westfalen in der Westpress Arena an. Vor 1.820 Zuschauern unterlag die TSG mit 40:30 (23:17). Trotz der deutlichen Niederlage lieferte das Team über weite Strecken einen strukturierten und engagierten Auftritt gegen einen individuell und im Tempospiel starken Gegner.Personell musste die TSG auf Malik St. Claire, Arvid Dragunski und Dominik Ebner verzichten. Hinzu kam der frühe Platzverweis gegen Tim Stefan nach knapp 16 Minuten, der das Spiel zusätzlich erschwerte und eine Umstellung im Defensivverbund erforderlich machte. Die Mannschaft nahm diese Herausforderung jedoch geschlossen an.
Die TSG startete gut in die Partie und setzte die im Vorfeld erarbeiteten taktischen Vorgaben konsequent um. In der Anfangsphase gelang es, die identifizierten Schwachpunkte des Gegners gezielt zu bespielen und immer wieder zu klaren Abschlüssen zu kommen. Nach einer stabilen Anfangsphase verlor die TSG jedoch kurzzeitig die Linie, was der ASV Hamm-Westfalen mit seinem schnellen Umschaltspiel konsequent nutzte. So setzte sich der Favorit bis zur Pause auf 23:17 ab.
Auch nach dem Seitenwechsel zeigte die TSG Moral. Trotz häufiger Unterzahl fand das Team gut in die zweite Halbzeit, erspielte sich mehrfach gute Angriffe und kam immer wieder zu Torerfolgen. Entscheidender Knackpunkt war jedoch, dass Hamm in Phasen, in denen die TSG den Anschluss suchte, mehrfach schnelle Tore ins leere Tor erzielte. Diese Sequenzen kosteten spürbar Energie und verhinderten, dass sich die Bielefelder noch einmal nachhaltig herankämpfen konnten. Dennoch gab sich die TSG zu keinem Zeitpunkt auf, spielte weiter mutig nach vorne und hielt die Intensität hoch.
Trainer Niels Pfannenschmidt ordnete die Partie entsprechend ein. Er zeigte sich insgesamt nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, lobte insbesondere die taktische Umsetzung und den Umgang mit den schwierigen Rahmenbedingungen. Die kurze Schwächephase vor der Pause und die Probleme in der Zweikampfführung seien vom Gegner konsequent bestraft worden. Das Endergebnis falle aus seiner Sicht zu hoch aus, auch wenn Hamm insgesamt die bessere Mannschaft gewesen sei. Wichtig sei, dass die TSG bis zum Schluss weitergespielt und sich nicht aufgegeben habe.
Am Ende steht eine Niederlage, die zwar deutlich ausfiel, der Leistung der TSG A-H Bielefeld jedoch nicht vollständig gerecht wird. Die gezeigten Ansätze, die taktische Disziplin über weite Strecken geben eine solide Grundlage für die kommenden Aufgaben.
Trainerstimme:
Niels Pfannenschmidt (TSG A-H Bielefeld): „Auch wenn sich das vielleicht ungewöhnlich anhört, bin ich mit dem Auftritt nicht unzufrieden. Wir haben das taktisch über weite Strecken sehr ordentlich umgesetzt. Die Dinge, die wir uns vorgenommen und beim Gegner als Schwachstellen identifiziert haben, haben wir gut bespielt. Eine kurze Phase, in der wir unsere Linie verlassen haben, hat Hamm mit seinem starken Tempospiel allerdings gnadenlos genutzt – so ist der Halbzeitstand entstanden. Natürlich war es zusätzlich schwierig, dass wir früh Tim Stefan mit einer Roten Karte verloren haben und die Abwehr umstellen mussten. In der Folge hatten wir Probleme in der Zweikampfführung und haben insgesamt zu viele Gegentore kassiert. In der zweiten Halbzeit sind wir trotzdem gut reingekommen, haben uns immer wieder herangekämpft und Tore erzielt. Entscheidend war, dass wir in diesen Momenten mehrfach schnelle Gegentore ins leere Tor bekommen haben, was enorm viel Energie gekostet hat. Trotzdem hat sich die Mannschaft nicht aufgegeben und bis zum Schluss weitergespielt. Das Ergebnis fällt aus meiner Sicht zu hoch aus – wir waren sicher keine zehn Tore schlechter. Hamm war insgesamt besser, aber mit unserer Leistung bin ich nicht ganz unzufrieden, auch wenn ich mir vom Resultat mehr erhofft hätte.”
ASV Hamm-Westfalen - TSG A-H Bielefeld: 40:30 (23:17)
TSG A-H Bielefeld:
Arjan Versteijnen, Leon Goldbecker, Mustafa Wendland – Simon Strakeljahn (6), Fynn Unger (1), Manuel Hörr (5), Thore Oetjen (2), Jacob Broyer (1), Jonas Leppich (3), Nils Strathmeier (1), Ralfs Geislers (7), Jan Pretzewofsky (4), Dominik Waldhof, Tim Stefan
ASV Hamm-Westfalen:
Ivan Budalic, Marcos Vinicios Colodeti – Fabian Huesmann (8), Carl Gabrielsson (2), Jan Brosch (3), Kaspar Böttcher (4), Niklas Neumann (2), Benedikt Kühn (4), Lars Gudat (1), Niklas Gautzsch (3), Andreas Bornemann (5), Pawel Piotr Krawczyk (5), Alexander Coßmann (3)
Siebenmeter: Bielefeld: Manuel Hörr (2/4); Hamm: Fabian Huesmann (2/2)
Zeitstrafen: Bielefeld: Hörr (3x), Broyer, Leppich, Waldhof; Hamm: Böttcher, Neumann, Gautzsch
Rote Karten: Bielefeld: Tim Stefan (16.), Manuel Hörr (48.); Hamm: keine
Schiedsrichter: Leon Bärmann, Nico Bärmann
Zuschauer: 1.820
Spielfilm:
1. Hz.: 1:0, 1:1, 2:1, 2:2, 3:2, 4:2, 4:3, 5:3, 6:3, 6:4, 7:4, 7:5, 8:5, 8:6, 9:6, 10:6, 11:7, 11:8, 12:8, 12:9, 13:9, 13:10, 13:11, 14:11, 15:11, 16:12, 17:12, 17:13, 18:13, 19:13, 20:13, 21:13, 21:15, 23:17
2. Hz.: 24:18, 25:18, 26:19, 27:19, 28:20, 29:21, 30:22, 31:22, 31:23, 32:23, 33:23, 33:24, 33:25, 34:25, 35:25, 36:26, 36:27, 37:27, 37:28, 38:28, 38:29, 39:29, 40:29, 40:30











































































