1. Herren | TSG Presseteam | 25.02.24
Die TSG A-H Bielefeld muss sich, trotz starker erster Hälfte und 12:15 Pausenführung, gegen den Wilhelmshavener HV mit 34:29 geschlagen geben. Nach diesem Spiel belegen die Bielefelder weiterhin den sechsten Tabellenplatz und haben nach 20 Spielen ein Punktekonto von 18:22.

Trainer Niels Pfannenschmidt konnte in Wilhelmshaven aus dem Vollen schöpfen, da sich kurz vor dem Spiel entschied, dass Mittelmann Florian Schöße ebenfalls einsatzbereit sein wird und somit alle fit waren. Ins Spiel schickte er seine Mannschaft in der Offensive dann mit der folgenden Aufstellung: St. Claire und Strathmeier auf Außen, Demerza, Vunic und Pretzewofsky im Rückraum, Mihaljevic am Kreis und Doden im Tor. In der Deckung ersetzte der Abwehrchef Waldhof, wie üblich, den Offensivspezialisten Demerza und bildete mit Mihaljevic den Innenblock.
In der Anfangsphase kontrolliert die TSG das Spiel und führt nach fünf Minuten mit 2:4 und kann diese Führung in der zehnten Minute mit dem zweiten Tor von Nerdin Vunic auf ein 3:7 ausbauen. Mit einem erneut starken Dennis Doden, einer soliden Abwehr und guten Lösungen gegen die starke Wilhelmshavener Deckung kann die TSG das Spiel kontrollieren. Im Anschluss verpassen die Bielefelder mehrfach die Möglichkeit ihre Führung auszubauen, da sie ebenfalls gleich mehrfach am, wie angekündigt, starken Hüter des WHV scheitern. So können die Hausherren mit einem 4:0 Lauf in der 17. Minute zum 7:7 ausgleichen und Pfannenschmidt zur ersten TSG-Auszeit zwingen. Nach der Auszeit kommt das Glück im Abschluss wieder zurück, sodass sie sich wieder für ihr starkes Spiel belohnen können und in der 25. Minute, nach Auszeit WHV, durch Alexander Engelhardt, das 10:13 erzielen. Diese 3-Tore-Führung bringt die TSG auch in die Halbzeit und kann, beim Stand von 12:15, sehr zufrieden mit dem bisherigen Spiel sein. Zu Beginn der zweiten Halbzeit gelingt es der TSG sogar mit zwei Toren von Florian Schöße auf 13:17 zu erhöhen. Im Anschluss erlebte das Spiel aus Sicht der Gäste allerdings einen Bruch. Durch viele technische Fehler, überhastete Abschlüsse und daraus entstehend schnelle und einfache Gegentore gelang dem WHV ein 6:0 Lauf zum 19:17 und die TSG lief ab da einem Rückstand hinterher. Die Wilhelmshavener konnten aus dieser Phase und ihrer starken, aggressiven Abwehrarbeit das Momentum für sich gewinnen und sich auch im weiteren Verlauf weiter absetzen. Über die Zwischenstände von 23:19 (45.min), 25:21 (50.min) und 30:25 (55.min) gelang es der Mannschaft von Trainer Niels Pfannenschmidt nicht mehr diesen Rückstand entscheidend aufzuholen, sodass die Anzeigetafel der Nordfrost-Arena nach 60 gespielten Minuten ein 34:29 für den Wilhelmshavener HV anzeigte.

Nach einer erneut sehr guten ersten Hälfte, in der die TSG das Spiel, mit einer äußerst starken Leistung, kontrollierte, gelingt es ihnen nicht sich zu belohnen und etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Eine Phase mit technischen Fehlern und überhasteten Abschlüssen kostet die Mannschaft am Ende leider das Spiel.

Trainerstimme:
Niels Pfannenschmidt (TSG A-H Bielefeld): "Das war eine richtig gute erste Halbzeit. Wir haben das Spiel bestimmt, waren taktisch sehr diszipliniert, hatten einen guten Torhüter mit Dennis Doden und die Abwehr war auch gut. Dann haben wir den Ausgleich bekommen, aber mit dem Spiel war ich eigentlich zufrieden, weil wir viele Freie liegen gelassen haben. Wenn die wieder reingehen, was dann auch so kam, haben wir das gegen eine der besten Abwehrreihen der Liga richtig gut gemacht. Deshalb haben wir auch zurecht mit 3 Toren in der Halbzeit geführt. Nach der Pause kommen wir sogar noch wieder rein und führen mit vier Toren, aber dann kam wieder die Phase, die uns das Genick bricht. Es passiert ein technischer Fehler, dann ist die Antwort ein schneller Wurf und ein Gegenstoß und dann verlieren wir komplett Kopf und Linie. Nachdem wir in der 32. Minute mit vier führen, bekommen wir vier Minuten später den Ausgleich. Das spiegelt sich leider aus den letzten spielen wider, denn wir machen es wirklich gut und bestimmen sogar Wilhelmshaven in der ersten Halbzeit, schenken dann aber das Spiel durch diese Phasen her. Und die Phasen sind so extrem, dass wir das dann auch nicht mehr drehen können und dann kommt alles zusammen. Und das ist dann einfach zu viel um so einen Gegner zu bezwingen. Das müssen wir angehen, diese Phasen besser und mit anderen Mitteln zu überstehen. Wilhelmshaven kommt dadurch natürlich auch mit ihrer dann noch defensiveren Deckung und der aggressiven Art in die Stimmung und kaufen uns so den Schneid ab. Sie haben die Linie der Schiris besser ausgenutzt sehr aggressiv gedeckt. Am Ende ist es enttäuschend, dass wir das verlieren, weil die erste Halbzeit wirklich mit das Beste war, was wir seit langem gespielt haben, aber das Spiel ist wieder weg."

Wilhelmshavener HV - TSG A-H Bielefeld: 34:29 (12:15)


TSG A-H Bielefeld:
Bastian Räber, Dennis Doden - Nerdin Vunic (2), Jannis Tom Heidemann, Jacob Broyer, Simon Vormbrock, Alexander Engelhardt (3), Nils Strathmeier (2), Malik St. Claire (5), Jan Pretzewofsky (2), Dominik Waldhof (2), Alexej Demerza (5), Rene Mihaljevic, Rene Plaß, Florian Schoesse (8 - 3/3)

Wilhelmshavener HV:
Konstantin Madert, Jakub Lefan - Corvin Troschke, Duncan Postel (1), Sebastian Maas (5), Sergi Alá I Sánchez (5), Jan Bennet Behrens (5), Matej Kozul (9), Tobias Schwolow (7), Tim Düren (1), Rene Drechsler (1)

Siebenmeter: Bielefeld: Schöße (3/3); Wilhelmshaven: Kozul (3/3)

Zeitstrafen: Wilhelmshaven: Postel (40.min, 55.min), Alá Sanchez (18.min, 30.min), Düren (5.min); Bielefeld: Waldhof (43.min, 54.min)

Rote Karten: keine

Schiedsrichter: Sven Levermann, Christian Rietenberg

Zuschauer: 974

Spielfilm:
1. Hz.: 1:0, 1:1, 2:1, 2:2, 2:3, 2:4, 3:4, 3:5, 3:6, 3:7, 4:7, 5:7, 6:7, 7:7, 8:7, 8:8, 9:8, 9:9, 9:10, 10:10, 10:11, 10:12, 10:13, 11:13, 12:13, 12:14, 12:15
2.Hz.: 13:15, 13:16, 13:17, 14:17, 15:17, 16:17, 17:17, 18:17, 19:17, 19:18, 20:18, 21:18, 21:19, 22:19, 23:19, 23:20, 24:20, 25:20, 25:21, 26:21, 26:22, 27:22, 28:22, 28:23, 29:23, 30:23, 30:24, 30:25, 30:26, 31:26, 31:27, 32:27, 32:28, 33:28, 33:29, 34:29

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