TSG Webteam | 23.04.20
So oder ähnlich hätte es bestimmt am 23.Mai.1993 in der niegel- und auch nagelneuen Seidensticker Halle geklungen, wenn es dieses Lied (s.o) damals schon gegeben hätte.

Schon knapp 2 Stunden vor Spielbeginn war die Hütte voll. Wozu braucht man Tageskassen? An diesem Tag nicht, alles im Vorverkauf weggegangen und es gibt immer noch Gerüchte über einen gut funktionierenden Schwarzmarkt.

Aber zum sportlichen Teil der Saison:
Nur ganz mühsam und gerade so eben hatte sich das Oberligateam der TSG überhaupt für die Play-Off Runde qualifiziert, und war dort auch nicht unbedingt der Top-Favorit gegen die Vorrundenteams vom TV Wanne-Eickel, Unitas Haan und dem SC PuIheim. Ganz schlecht begann die Runde dann auch gleich mit einer Heimniederlage vor der stolzen Zahl von 3.200 Zuschauern gegen Unitas Haan. Dann aber die Wende, das Team gewann eine Partie nach der anderen und nach dem Heimsieg über den SC Pulheim ( 4.800 Zuschauer !!) waren die Endspiele erreicht.

Dort traf man in Hin-und Rückspiel auf den TV Vallendar, der sich in der Parallelgruppe durchgesetzt hatte Zur ersten Partie fuhren zahlreiche TSG-Fans mit Bus und Privat-Pkw in den Koblenzer Vorort. Dort genossen sie die Mosel und natürlich auch das Spiel, in dem die TSG knapp die Oberhand behielt und mit dem ersehnten Auswärtssieg den Rückweg antreten konnte. Spannung war also garantiert und Optimismus natürlich angebracht. Strahlende Sieger: So feierte die TSG Altenhagen-H~n wenige Minuten nach dem SchlußpfIff des zweiten Play-off-Finales den Aufstieg in die 2. Handball Bundesliga.

Zu erkennen sind : stehend von liriks): Malk Hahn (12), "Yemi" George (8), Jens Windel (5), Carlo Börsting, Peter Horstmann (2), Physiother. Axel Berg, Hemrich Rödding, Trainer Wolfgang Herz, Heiner Obenneyer, Christoph Radke (11) und Manager Udo Hanns sowie kniend Diethard von Boenilk (10), Volker Wöstenfeld (7), Betreuer Peter Kempe, Ingo Franz und Karl-Heinz Gutmann. Foto: W. Rudolf
Heißbegehrt in kaum zu bekommen : Eintrittskarten für das Endsplel. Und dann der Sonntag. In der Bielefelder Innenstadt herrschte ”Leinewebermarkt” und alle TSG-Fans waren sich vorher schon sicher, dass die Mannschaft am Abend auf dem Rathausbalkon auftauchen würde.

Und genau das geschah. Nach einem tollen Splel wurde Vallendar klar und deutlich mit 21:15 geschlagen und der verdiente Aufstieg in die 2.Liga war geschafft. Alle Dämme brachen und in einem Autokorso bewegte sich der TSG-Troß Richtung Innenstadt und irgendwann war das Ziel , der Rathausbalkon, dann auch in TSG-Hand.
Ganz ohne Zweifel in der inzwischen 34-jährigen Geschichte der Höhepunkt der TSG..


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