Die TSG A-H Bielefeld kann gegen LiT nicht gewinnen und spielt 28:28-Unentschieden. Die TSG A-H Bielefeld hatte seit 2009 nicht mehr gegen LiT Tribe Germania gewinnen können - und so bleibt es auch. Im OWL-Derby kamen die Bielefelder nicht über ein 28:28 (14:14) in Nordhemmern hinaus. "Das Endergebnis spiegelt das Spiel wider", befand TSG-Trainer Michael Boy einsilbig.

Dabei begann der Handballabend aus Sicht der TSG durchaus ansprechend: Regisseur Marius Kastening erzielte schnell drei Treffer für den Tabellenzweiten. Die 5:1-Führung der Gäste - auch Julius Hinz und Nils Strathmeier hatten getroffen - zwang LiT-Trainer Daniel Gerling schnell zu einer Auszeit (6.). Gerling ordnete eine offensive 5:1-Abwehrvariante an, was gut klappte. "LiT hat sich frühe Abschlüsse genommen, die es uns ermöglicht haben, einfache Tore zu erzielen", skizzierte Boy die Anfangsphase.

Nach 7:4 (12.) und 8:6 (14.) gerieten die Gäste nach Zeitstrafen gegen Tim Schuwerack und Tobias Fröbel in doppelte Unterzahl. Dem ersten Ausgleich (9:9) folgte alsbald auch die erste Führung für die Gastgeber (11:10, 21.), die über 13:11 und 14:12 (29.) weiter Bestand hatte. Wie in Gladbeck erfolgreich eingesetzt, versuchten es die Bielefelder deswegen mit einem siebten Feldspieler. Insbesondere die Außenspieler Hinz und Strathmeier profitierten.

Dennoch lag LiT Mitte der zweiten Halbzeit meistens vorne. Lediglich beim 18:17 (37.) und 22:21 (45.) konnte die TSG die knappste aller möglichen Führungen für sich beanspruchen. Keeper Maximilian Kroll, der eigentlich geschont werden sollte, kam ab der 40. Minute und setzte Akzente, hielt zwei Siebenmeter. So waren es die jetzt Gäste, die in der Schlussphase über 26:25, 27:26 und 28:27 stets vorlegen konnte - doch LiT gelang immer wieder der Ausgleich. "Wir hatten oft die Chance, den Vorsprung auf zwei Tore auszubauen", haderte Boy. Stattdessen spielte der zehnfache LiT-Torschütze Bocherding den Schlussakkord. Er traf zehn Sekunden vor dem Ende zum 28:28, eine echte Torchance konnten die Gäste, auch wenn sie die letzten fünf Sekunden noch in einer Auszeit besprachen, nicht mehr erspielen.

Boy bilanziert trotzig: "An der Ausgangslage im Meisterschaftskampf hat sich nichts verändert." Die TSG muss in Spenge, das mit 23:21 in Soest siegen konnte, gewinnen.

Nächstes Spiel | Oberliga | 7. Spieltag

HTV Hemer
TSG AH Bielefeld
27.10.2018, 19:00 Uhr | Live
Multifunktionshalle "Grohe Forum", Sonnenblumenallee, 58675 Hemer

Neuste Galerie

03.10.18: VfL Handball Mennighüffen - 1. Herren

Weitere 7052 Bilder sind in der Galerie.