Der schwedische Abwehrchef wird Jugendkoordinator der TSG A-H Bielefeld. Vor einem halben Jahr wurde das Flaggschiff, die erste Mannschaft der TSG A-H Bielefeld, zu Wasser gelassen, jetzt soll der nächste Flottenteil folgen.

Der Verein stellte sein Führungsduo für die Jugendarbeit vor. Gustav Rydergård wird als Koordinator und A-Jugendtrainer im Nachwuchsbereich arbeiten. Jugendwart bleibt Vereins-Urgestein Martin Räber. "Ich habe schon früh angedeutet, dass ich gerne im Jugendbereich arbeiten möchte", sagt der ausgebildete Lehrer Rydergård. Er soll ein einheitliches Konzept erarbeiten, nach dem die 18 vorhandenen Teams trainieren. Zudem sind Talentsichtungen an Schulen und Trainerfortbildungen geplant. "Gustav hat viel Erfahrung. Er hat alles gesehen, was es im Handball so gibt", lobt Geschäftsführer Christian Sprdlik, der eine eigene Finanzierung für die Jugend auf die Beine stellen will.

"Nächstes Ziel ist es, die Leistungsmannschaften bei der anstehenden Qualifikation über die Kreisebene zu bekommen. Fernziel ist sicher ein Leistungszentrum," sagt Räber, der betont, dass man bereits sehr gut aufgestellt sei und schon viel erreicht habe. Ein großes Problem stellt die Infrastruktur dar, weil Hallenzeiten Mangelware sind.

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