Turniersplitter: Die Tribünengeländer in Jöllenbeck sind mit Frischhaltefolie vor Verschmutzung geschützt. Coaches für den Schiedsrichternachwuchs. Wechselgerüchte sorgen in der Halle für Gesprächsstoff

GUTEN RUTSCH!

Matthias Wehmeyer, Allzweckwaffe im Vorstand des TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck, hatte schwer zu tragen. Schon am Donnerstag wollte Wehmeyer einen großen Pappkarton mit den Siegerpokalen durch den Hintereingang in die Jöllenbecker Halle befördern. Doch eben dieser war versperrt - und auch "Präsi" Ralf Klusmann konnte aus dem Inneren der Halle nur mit den Achseln zucken. Kein Problem, dachte sich Wehmeyer, der auf seinem Umweg allerdings nicht mit einem schlammigen Rasenstück gerechnet hatte. Schwuppdiwupp fiel "Matze" hin und die Kiste mit den Trophäen flog durch die Luft. Pokale und Transporteur sollen das Malheur aber unbeschadet überstanden haben.

GUTE REISE?

Die Spenger Sebastian Kopschek und Sebastian Reinsch wechseln bald nach Jöllenbeck? Und, noch besser, Pierre Limberg soll Sven-Eric Husemann als Trainer ablösen. "Ich habe das auch gerade erfahren", sagte Limberg entgeistert, der zufällig in der Halle war. "Ich habe doch noch ein Jahr Vertrag in Spenge", verkündete Kopschek ebenso erstaunt. Er steht selbstverständlich auf dem Jöllenbecker Wunschzettel. "Das tut er schon seit acht Jahren, aber er sagt immer wieder ab. Aber Philipp Jicha soll als Co-Trainer noch frei sein", kommentierte Thorsten Lehmeier, sportlicher Leiter des TuS 97, schelmisch das eifrige Gerüchteverbreiten. Immerhin: Es gab Gesprächsstoff am Samstag.

GUT GESCHÜTZT


Irgendwer findet immer noch einen Fleck Haftmittel. Leider gibt es Zeitgenossen, wohl keine Handballer, die in der Woche nach dem Turnier in den wirklich hintersten Winkel der Halle kriechen, um Reste von Harz zu suchen und es umgehend der Stadt zu melden. Dann folgen natürlich Ärger und Reinigungskosten. Dabei geben sich die Jöllenbecker wirklich alle Mühe, die Arena sauber zu halten. Der Kreis beugte diesmal vor und wickelte das Tribünengeländer mit Frischhaltefolie ein.

GUTe Idee

Der Handballkreis hat seinen Pokalwettbewerb erstmals dazu genutzt, jungen Schiedsrichtertalenten einen erfahrenen Coach an die Seite zu stellen. Natürlich sollte nicht jede Entscheidung - ob sie nun richtig oder falsch war - im einzelnen durchgekaut werden, dafür sind schließlich die Zuschauer zuständig. Vielmehr erhielten die jungen Unparteiischen-Gespanne Tipps und Feedback bezüglich ihres Auftretens und der Kommunikation mit Spielern und Offiziellen.

GUT GERECHNET

16 Teams in vier Gruppen auf drei Hallen zu verteilen - das schafft nur ein echter Verwaltungs-Profi. Patrick Puls, Spieltechnikleiter des Handballkreises, realisierte die Quadratur des Kreises, indem er in der Vorrunde der Frauen zwei Dreier- und zwei Fünfergruppen einrichtete. So war man gegen kurzfristige Absagen gewappnet und alle Ausrichter hatten genügend Teams in ihren Hallen zu Gast - Aufgabe erfüllt.

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TSG Altenhagen-Heepen II
15.12.2018, 17:45 Uhr
Gymnasium am Markt, Marktstr. 12, 32257 Bünde

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